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Eine Metapher ist viel
mehr als nur ein rhetorisches Mittel
oder ein Stilmittel. Metaphern sind auch Geschichten, Fabeln,
Kurzgeschichten
mit einem Aha-Effekt. Ist es die richtige Metapher, so kann man neue
Erkenntnisse gewinnen und bekannte Situationen aus neuen Perspektiven
oder mit
anderen Hintergründen betrachten. Durch die Anregung der
Vorstellungskraft wird
zudem verstärkt die rechte Gehirnhälfte
verstärkt angesprochen, welche u.a.
auch für Kreativität oder Emotionen
zuständig ist. Schlussendlich kann eine
Metapher als unterbewusst wirkendes Werkzeug eingesetzt werden, um den
eigenen
Einfluss zu erhöhen. Mehr dazu gibt es auf der folgenden
Seite…
Und hier noch eine kleine
Metapher mit der Anleitung zum
Unglücklich sein:
Ein Mann möchte
eines Tages in seinem Haus ein Bild an die
Wand hängen. Er ist soweit vorbereitet, hat jedoch keinen
Hammer. Er kennt die
Nachbarschaft und weiß auch, dass der Mann nebenan einen
Hammer besitzt. Gerade
will er sich auf den Weg machen, um den Hammer kurz auszuleihen, als
ihm
Zweifel kommen:
„Was ist, wenn
der Nachbar ihm den Hammer nicht leihen
möchte? Als ich ihm gestern auf der Straße begegnete
war er so merkwürdig und
schien so in Eile. Womöglich war das nur
vorgetäuscht, damit er sich nicht mit
mir unterhalten muss. Vielleicht hat er was gegen mich. Aber warum nur?
Ich
habe ihm doch nie etwas getan. Ach, das bildet der sich nur ein.
Wäre die
Situation anders herum… ich würde jedem meiner
Nachbarn einen Hammer ausleihen.
Aber warum er nicht? Ist es überhaupt richtig, dass man einem
Nachbarn einen
Gefallen abschlägt? Typen wie der sind nicht gut für
die Nachbarschaft, ach
was, sie sind Gift für das eigene Leben. Wahrscheinlich glaubt
er auch noch,
dass ich auf ihn angewiesen bin – nur weil ER den Hammer hat.
Ich habe genug
davon. Und von ihm schon lange.“
Also stürmt er
rüber zu seinem Nachbarn und hämmert an die
Tür. Als der Nachbar die Tür öffnet schreit
ihn der Mann an „Behalten Sie doch
Ihren blöden Hammer!“
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